Brennstoffe aus dem Alltag
Energieerzeugung mit Blick auf die Zukunft.
Die nachhaltige Entsorgung von Hausmüll und hausmüllähnlichem Gewerbemüll ist nach wie vor ein aktuelles Thema. Die Verknappung der weltweiten Energieressourcen und die steigende Sorge um unsere Umwelt machen es erforderlich, sich dieser Anforderung mit modernster Anlagentechnik zu stellen.
| Brennstoff: | Hausmüll und hausmüllähnlicher Gewerbeabfall |
| Leistungsspektrum: | Dampfparameter bis 140 t/h – 500 °C – 100 bar |
| Kesseltechnik: | Dampferzeuger in Naturumlaufbauweise mit zwei bzw. drei vertikal angeordneten Strahlungszügen und einem anschließenden horizontalen Berührungszug. Der erste und zweite bzw. dritte Kesselzug sind als Leerzüge ausgebildet und unterteilen sich in Feuerraum und Strahlräume. Der horizontale Kesselzug nimmt die Überhitzer-, Verdampfer- und Economiser-Konvektionsheizflächen auf. Sämtliche Konvektionsheizflächen können während des Betriebes mit einem Klopfwerk gereinigt erden. Je nach Anforderungsprofil kann allerdings auch eine Vertikal-Kessel-Konstruktion mit drei oder vier Kesselzügen zum Einsatz kommen. Die Heißdampftemperaturregelung erfolgt mittels Einspritzkühler zwischen den Überhitzerheizflächen. |
| Feuerungstechnik: | Luft- oder wassergekühlte Vorschubrostfeuerung mit Stößelbeschicker Die Primärluft wird unterhalb des Rostes - unterteilt in mehrere getrennt regelbare Zonen - aufgegeben. Die Sekundärlufteindüsung erfolgt über Düsenreihen in der Vorder- und Rückwand des Feuerraumes. |
| Abgasreinigung: | Die sichere Einhaltung der gesetzlichen Emissionsgrenzwerte wird durch eine nachgeschaltete Rauchgasreinigungsanlage gewährleistet. Es kommen quasi-trockene, konditioniert trockene und trockene Verfahrensvarianten zum Einsatz. Als Additive zur Absorption der sauren Gasbestandteile werden Calciumhydroxid Ca(OH)2, Calciumoxid CaO oder Natriumhydrogencarbonat NaHCO3 ins Rauchgas eingebracht. Alternativ können auch nasse Verfahren angewendet werden. Die Abscheidung von Schwermetallen und organischen Stoffen wie Dioxinen und Furanen erfolgt durch Adsorption an mahlaktiviertem Braunkohlenkoks oder Aktivkohle. Gewebefilter, Elektrofilter oder Zyklone sorgen für die erforderliche Partikelabscheidung. Insbesondere der vorzugsweise eingesetzte Gewebefilter garantiert neben minimalen Staubemissionen auch geringste Schadstoffkonzentrationen im Reingas durch intensive Ab- und Adsorptionsvorgänge im Filterkuchen. Die Entstickung der Rauchgase erfolgt wahlweise durch ein SNCR-Verfahren (selective non catalytic reduction) oder ein SCR-Verfahren (selective catalytic reduction). |
Home
Suchen
Kontakt
Sitemap 





